Kategorie: Ernährung & Gesundheit

Inspirationen für einen gesunden und nachhaltigen Lebensstil, der es ermöglicht selbstbestimmt Gesundheit zu erfahren, zu festigen und zu leben.

  • SchlafGUT

    SchlafGUT

    S C H L A F E N – so schön.

    Was uns im Kindesalter als reine Zeitverschwendung erscheint, entwickelt sich mit zunehmenden Jahren zu Zeiten der Glückseligkeit. In den Jugendjahren würde ich noch von einer Rhythmusverschiebung (Schlaf von Morgengrauen bis Mittag), in der frühen Elternzeit hingegen schon von Rhythmusentgleisung sprechen (Schlaf im Halbstunden-Rhythmus), die irgendwie überlebt werden muss. Bestenfalls gleitet man dann in eine Phase des erholsamen, tiefen und traumhaften Schlafes, der nach Herzenslust bis in´s hohe Alter fortgesetzt werden dürfte.

    Nicht immer mag das gelingen.

    Der Schlaf ist für den ganzen Menschen, was das Aufziehen für die Uhr. (Arthur Schopenhauer)

    Wer oft stundenlang wach im Bett auf Schlaf wartet weiß, wie grausam lang so eine Nacht sein kann. Betroffene fühlen sich am nächsten Morgen ausgelaugt, erschöpft und gereizt. Die Gründe können vielfältig sein. Mögliche Ursachen sind unter anderem

    * belastende Lebenssituationen, die mit Sorgen und Gedankenkreisen einhergehen,
    * hormonelle Umbruchphasen wie Wechseljahre, die mit sinkendem Östrogen- und Progesteronspiegel verbunden sind,
    * Schilddrüsenüberfunktion,
    * Depressionen,
    * Schichtarbeit, etc.


    Nicht selten ist es auch eine Melange aus mehr als einem Auslöser. Exakt lässt sich das erst in einer Anamnese und ausführlichen Diagnostik bestimmen. Nachfolgende Empfehlungen können allerdings oftmals schon förderlich für die Wiederherstellung eines natürlichen Schlafrhythmus sein:

    * regelmäßiger Ausdauersport – aber nicht am Abend,
    * ab dem frühen Nachmittag keinen Kaffee/ Schwarztee,
    * nicht zu spät essen, fernsehen oder im Internet surfen,
    * erst bei Müdigkeit Schlafen gehen,
    * vor dem Zubettgehen das Schlafzimmer gut lüften,
    * Schlafplatz austesten (Wasseradern/ Erdstrahlen),
    * nur mit warmen Füssen ins´ Bett (Fussbad/ Wärmflasche),
    * Alkohol am Abend meiden (Bier und Rotwein können das Einschlafen fördern, führen aber zu einem unruhigen, wenig erholsamen Schlaf und häufig zum Aufwachen während der Nacht)… 


    Auch die Natur unterstützt mit so wunderbar heilsamen Pflanzen erholsamen Schlaf. Allen voran der

    L A V E N D E L, der vor allem bei Einschlafproblemen entspannend und beruhigend wirkt. Er lässt uns schneller abschalten, löst Spannungszustände (auch bei Ängsten und Lebenskrisen) und beruhigt auf sanfte, natürliche Weise. Lavendel kann als Tee getrunken, wie auch sehr gut als Lavendelduft-Kissenspray (z.B. zu beziehen über oelfaktorisch) angewandt werden.

    Folgende T E E mischung hat sich bei Schlafstörungen bewährt:

    • Hopfenzapfen 10g
    • Lavendelblüten 20g
    • Melissenblätter 40g
    • Passionsblume 20g
    • Baldrianwurzel 10g,

    Für 250 ml Tee 1 bis 1,5 Teelöffel der Kräutermischung mit kochend heißem Wasser übergießen, mindestens 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und dann vor dem Schlafengehen schluckweise trinken.

    B A S I S therapie bei jeder Art der Schlafstörung ist grundsätzlich immer die Rhythmisierung, denn eine rhythmische Lebensweise ist für einen Erfolg der Behandlung unverzichtbar. Nicht nur das Leben an sich rhythmisch gestalten, sondern auch die Einnahme von unterstützenden therapeutischen Mitteln, wie Tee, Urtinkturen, Düfte, spagyrische Mittel usw.

    Der abendliche Abschiedsgruß (-kuß) darf dann wieder wörtlich genommen werden:

    S C H L A F  G U T!

  • SONNEN vitamin

    SONNEN vitamin

    Blütenpracht ohne SONNENlicht?

    In der Pflanzenwelt schwer vorstellbar. In der Welt der Menschen übrigens auch, denn wir benötigen Sonnenstrahlen nicht nur für unser seelisches Wohlbefinden, sondern sind auf die Mitwirkung des Sonnenlichts angewiesen um Gesundheit zu erhalten.

    Auch die Wissenschaft hat den Zusammenhang zwischen Licht und Gesundheit in den letzten Jahrzehnten genauer erforscht und die Ergebnisse werden von der Medizin bereits genutzt, wie z.B. in der Behandlung von depressiven Verstimmungen.

    Doch was Sonnenstrahlen vor allem fördern, ist die Bildung des so wichtigen VITAMIN D. Vitamin D, das eigentlich ein Hormon ist, wird vom Säugling bis zum Erwachsenen auf zwei Arten aufgenommen.

    Raus an die frische Luft, in die Natur,
    in’s Licht, denn Sonne ist für Körper
    und Seele L E B E N S elixier!

    Zum einen wird es über die Sonneneinstrahlung auf der Haut gebildet und zum anderen über die Nahrung (z.B. Eigelb, Lebertran..) zugeführt. Bei regelmäßigem Aufenthalt im Freien übernimmt die körpereigene Vitamin D-Bildung in der Haut den größten Anteil (80% -90%) des Bedarfs. Über die Nahrung kann Vitamin D nur in sehr geringen Mengen aufgenommen werden (10% – 20%). 


    Noch im Säuglingsalter wird auf Vitamin D geachtet und einem Mangel durch zusätzliche Versorgung mit Vitamin D vorgebeugt. Wir kennen das als Rachitis-Prophylaxe. Dann allerdings gerät es erst einmal in Vergessenheit.


    Zunächst ist das auch völlig in Ordnung, denn im Kindesalter gehen wir bestenfalls viel nach draussen und spielen in der freien Natur bis die Eltern zum Abendessen rufen. Doch irgendwann holt uns die moderne Zivilisation ein und schon ist es vorbei mit der natürlichen Vitamin D Versorgung. Jede Tagescreme enthält zwischenzeitlich Lichtschutzfaktor, die Rollschuhe werden gegen Smartphones eingetauscht, gearbeitet wird während der sonnenhellen Tagesstunden abgedunkelt in Büroräumen bei künstlichem Licht und Bewegung erfolgt am späten Feierabend joggend durch Laternen-beleuchtete Strassen oder auf Laufbändern in Fitnessstudien.


    Dabei dürfen wir uns noch auf die Schulter klopfen, denn es wird laufend propagiert wie gefährlich Sonnenexposition ist und dass man sich besser konsequent gegen Sonnenstrahlen schützen sollte. Warum also soll Sonne plötzlich gesund sein?


    Vitamin D spielt für unzählige Körperfunktionen eine wichtige Rolle. Es hilft nicht nur das drohende Risiko der Knochenentkalkung, der Osteoporose oder der Rachitis, zu verhindern, sondern es stärkt neben der Knochengesundheit auch das Immunsystem, die Muskulatur, die Haare und Haut. Auch weisen Patienten mit Autoimmunerkrankungen, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Muskelproblemen, Kopfschmerz, Migräne, Störungen des Nervensystems, oder auch rheumatoiden Erkrankungen, oftmals neben anderen Einflüssen einen teils sehr hohen Mangel an Vitamin D auf.


    In jungen Jahren ist die Haut noch gut in der Lage Vitamin D aufzunehmen und umzuwandeln. Somit sind die Speicher schneller wieder voll. Doch mit zunehmendem Alter nimmt diese Fähigkeit ab, wodurch die Depots in den sonnenarmen Monaten von Oktober bis April schnell aufgebraucht sind. Es ist somit kaum möglich in den Sommermonaten so viel Vitamin D in der Haut zu bilden, wie es nötig wäre, um das Winterhalbjahr zu überbrücken.


    Wie können wir nun einen Mangel verhindern?


    Die Bestimmung des Vitamin-D-Spiegels ist ein erster Schritt, woraus sich im Falle eines Mangels auch die richtige Dosierung einer Supplementierung ergibt. Vitamin D kann entweder in Form von Tabletten, oder aber als Tropfen eingenommen werden. Ganz wichtig dabei ist: Wird Vitamin D in Form von Tabletten eingenommen, muss darauf geachtet werden es zu einer fettreichen Mahlzeit einzunehmen. Somit kann es als fettlösliches Vitamin vom Körper aufgenommen werden. Optimale Alternative ist deshalb die Einnahme von Vitamin D als Tropfen, bereits angereichert in Öl.


    Allerdings sollten wir bei jeder Einnahme von Vitaminen, Nahrungsergänzungsmitteln, Medikamenten etc. immer nach dem Motto leben „SO VIEL WIE NÖTIG UND SO WENIG WIE MÖGLICH“.


    Deshalb lautet meine Empfehlung: Raus an die frische Luft, in die Natur, in´s Licht,

    denn Sonne ist für Körper und Seele L E B E N S elixier!

  • WUNDER werkstatt – Leber

    WUNDER werkstatt – Leber

    Im rechten Oberbauch, unter dem Rippenbogen gelegen, hat dieses etwa 1,5 kg schwere und robuste Organ ganz schön viel zu tun, denn es ist DAS zentrale Organ des Stoffwechsels.

    Der viel besagte „Stoffwechsel“ ist vereinfacht gesagt der Prozess zur Umwandlung der Nahrungsmittel in Energie und Bausteine, die der Körper zum Leben braucht.

    Da der Körper jedoch nicht mit allen präsentierten Inhaltsstoffen einverstanden ist, bedarf es eines Klärwerkes und hier kommt unsere Leber in´s Spiel. Täglich atmen wir Gifte ein, wir essen sie mit der heute oftmals mit Pestiziden belasteten, zu fett- und zuckerreichen Nahrung und wir nehmen sie über Medikamente und Alkohol ein. Die Wunderwerkstatt Leber wandelt nun giftige Stoffwechsel- und Abfallprodukten um, die dadurch unter anderem über die Nieren ausgeschieden werden können. Und sie sorgt dafür, dass Medikamente und Alkohol abgebaut und mithilfe von Galle und Nieren aus dem Körper geleitet werden.

    Was für eine Meisterleistung. 

    Zentrales Organ für unseren Stoffwechsel

    Da die Leber sehr rücksichtsvoll ist und selbst keine Nerven für das Schmerzempfinden besitzt, zeigt sich eine Überlastung weniger durch Schmerz, sondern kann sich vielmehr durch Müdigkeit, Hautjucken, Hautprobleme, erhöhte (schlechte) Leberwerte, Erschöpfung und schleichenden Leistungsabfall äußern. Zeit also behutsam mit unserem rücksichtsvollen Organ umzugehen und täglich ein paar alltagstaugliche „Streicheleinheiten“ einzubauen:

    Gästehandtuch mit heißem Wasser übergießen, auswringen und so warm wie möglich auf den rechten Oberbauch legen. Darüber eine nur halb gefüllte Wärmflasche und ein trockenes Frotteehandtuch legen Der Leberwickel sollte wenigstens 20 Minuten, besser eine Stunde aufliegen. Morgentrunk: Morgens auf nüchternen Magen ein Glas Zitronensaft mit einem Mischverhältnis von einer halben Zitrone auf ein Glas warmes Wasser.

    Ein Geschenk für die Leber ist der Einbau bitterer Lebensmittel in die Ernährung z. B. durch bittere Salate (Endivie, Radicchio oder Chicorée) Gewürzpflanzen Kurkuma (Gelbwurz) kräftigt und schützt die Leber. Deshalb viel und kräftig in der Küche verwenden.

    * Nur Tabletten einnehmen, die wirklich nötig oder ärztlich verordnet sind.
    * Bewusster Alkoholgenuss.
    * Bewegung und gesunde Ernährung (siehe KRAFT der Speisen und ZEIT lassen – ZEIT fasten).


    Noch intensiver und maximal unterstützend ist zusätzlich eine alljährlich durchgeführte Entgiftung für einen Zeitraum von 6-8 Wochen. Hierfür sollte allerdings ein ganz individuelles naturheilkundliches Therapiekonzept erstellt werden, das den Menschen in seiner ganzen Individualität erfasst.


    Auf dass wir der WUNDER werkstatt Leber auch in Zukunft diese Meisterleistungen ermöglichen! 

  • MORGEN rountine – Wechselduschen.

    MORGEN rountine – Wechselduschen.

    Ein herzhafter, energiegeladener Start in den Tag gefällig? Munter, voller guter Laune den Morgen beginnen? Falls das gewünscht ist, dann jetzt unbedingt weiterlesen. 

    Für diesen W U N D E R V O L L E N Effekt samt zahlreicher positiver Nebenwirkungen, auf die ich gleich noch näher eingehen werden, ist nur ein klein wenig Überwindung in der täglichen Morgenroutine erforderlich.

    Aber zunächst: Es darf geduscht werden. Und DAS sogar warm – zumindest anfänglich. Dann allerdings kommt der Teil, bei dem wir unsere Komfortzone kurz verlassen müssen, denn jetzt heisst es Wasser kühl bis kalt justieren und am besten auf Strahl umstellen.

    Ein wörtliches „Wechselbad der Gefühle“

    Die Vorgehensweise ist folgende: Von rechts nach links – von aussen nach innen – von unten nach oben!

    Heißt konkret: Am rechten Fuß/ Ferse außen anfangen und dann rechts außen bis zur Hüfte abduschen. Anschließend von dort auf die Innenseite des Oberschenkels wechseln und wieder zurück zum Fuß strahlen und am linken Fuß entsprechend durchführen.
    Wenn wir dann mit allen Sinnen erwacht sind, kommen unsere Arme dran: Am rechten Handrücken beginnen und bis zur Schulter strahlen und an der Achsel am Innenarm entlang wieder bis zur Handfläche.

    Wer ohnehin unter der Dusche singt, darf jetzt lauter werden, alle anderen dürfen damit anfangen. Auch lautes Stöhnen und Singen zwischen der Schnappatmung ist erlaubt, denn jetzt kommt die zweite und letzte Runde. Es endet mit kaltem Wasser, also: warm*kalt, warm*kalt.

    Nach der Dusche ist es wichtig sich gut abzutrocknen und warm anzuziehen. Was soll denn nun, außer guter Laune (was grundsätzlich auch schon reichen würde), noch bewirkt werden?

    Die Wechselreize des Wassers sorgen dafür, dass sich die Blutgefäße verengen und wieder ausweiten. Das trainiert die Gefäßwände und regt die Durchblutung im ganzen Körper an. Nährstoffe und Sauerstoff gelangen somit vermehrt in die Zellen und sorgen dafür, dass Schleimhäute Krankheitserreger besser abwehren können. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden also insgesamt gestärkt.

    Die Schönheit kommt auch nicht zu kurz, denn die Hautdurchblutung wird vor allem bei regelmäßiger Anwendung gesteigert. Der Abtransport von Lymphflüssigkeit mit Abfallprodukten des Stoffwechsels wird unterstützt, was wiederum das Bindegewebe nachhaltig strafft. Cellulite hat dadurch weniger Chance.

    (Bitte bei offenen Wunden, oder aber bei arterieller Verschlusskrankheit von den Wechselduschen Abstand nehmen.)

    Falls es zu Beginn zu viel Überwindung kostet, dann zunächst sanfte Reize setzen und den Organismus langsam an dieses „Wechselbad der Gefühle“ gewöhnen.


    Es darf also zur täglichen Gewohnheit werden UND es darf Spaß machen.

    In diesem Sinne – rein in den Tag voll unfassbarer Energie!

  • Zeit lassen – Zeit fasten

    Zeit lassen – Zeit fasten

    Beim Fasten geht es gar nicht mehr um die Frage ob fasten gesund ist. DAS ist längst hinreichend erwiesen. Man weiss inzwischen, dass fasten die gesunden Zellen stärkt und die kranken schwächt. Jetzt geht es vor allem darum WIE gefastet werden sollte. Da auch die Unsinnigkeit jeder Blitz-Diät mehr als bestätigt ist, kommt man langsam wieder auf die ursprünglichste aller Ernährungsformen zurück und das ist das Intervallfasten. 

    „R A U M  und  Z E I T lassens“ für Verarbeitung, Verwertung und Ausscheidung von Nahrung. 

    Wie überall, so gibt es auch hier eine Vielzahl an Varianten, deren Unterschiede ich im Detail gar nicht beleuchten möchte. Denn wir wollen doch vor allem wissen, um was es grundsätzlich geht, wenn wir von  
    I n t e r v a l l  Fasten oder  I n t e r m i t t i e r e n d e m  Fasten sprechen: Es ist nichts anderes als

    „Z E I T lassen“ zwischen den Mahlzeiten. 

    Den Organismus entlasten durch einzelne, bestenfalls regelmäßige, längere Phasen des

    „R A U M  und  Z E I T lassens“ für Verarbeitung, Verwertung und Ausscheidung von Nahrung. 


    Überzeugt von dieser behutsamen Art des fastens bin ich nicht nur durch meine persönlichen Erfahrungen, die ja per se individuell und nicht allgemein gültig sind.  Begeistert bin ich vor allem von den Erfahrungen der Menschen, die in meine Praxis kommen. Und diese zeigen: Es ist „lebbar“ und zwar langfristig und dabei – und das ist fast das Wichtigste: Alltagstauglich! Neben Wohlbefinden finden sich als willkommenes „Nebenprodukt“ noch ein paar purzelnde Kilos. 


    Ferner ist der entscheidende Unterschied zwischen Intervallfasten und Crash-Diäten: Der Stoffwechsel wird nicht gedrosselt, die Muskelmasse nicht abgebaut und somit der allseits gefürchtete Jo-Jo-Effekt vermieden. 


    Auch hier gilt das Lebensmotto: Anfangen! Losgehen! Auch wenn es vorerst nicht perfekt ist. Einsteigen funktioniert schon mit einem Fastentag pro Woche. 

    Statt 21 nur 20 Mahlzeiten in sieben Tagen. 


    Das hört sich doch wahrlich weit besser an als hungern, verzichten, leiden und das tagtäglich. Einfach beginnen mit dem Auslassen einer Mahlzeit pro Woche. Bestenfalls eine Mahlzeit die am leichtesten fällt; sei es aus Sicht des eigenen Biorhythmus oder aus Sicht des Familientaktes. Ist das Abendessen die Mahlzeit, bei der die ganze Familie an einem Tisch sitzt,  so zählt das definitiv mehr. Dann besser auf das Frühstück verzichten. Die ausgelassene Mahlzeit derart „eintakten“, dass eine Essenslücke von etwa 14 bis 16 Stunden entsteht. In der Karenzzeit darf und soll durchaus getrunken werden, aber bitte nur Wasser oder Tee (ohne Milch). Espresso oder schwarzer Kaffee zum Frühstück darf ebenfalls sein, doch auch hier ist auf den Verzicht von Zucker und Milch zu achten.


    Bis acht Stunden darf gegessen und bis 16 Stunden gefastet werden. Das Fasten kann auch auf 12 bis 14 Stunden reduziert werden. Schon 12 Stunden bringen der Gesundheit so viel.


    Und jetzt kommt das Beste: Die Hälfte der Zeit des Verzichts verschlafen wir ohnehin. Es ist nichts anderes als die natürliche Verlängerung des Nachtfastens. Ist ein Tag in der Woche geschafft, so darf gesteigert werden, bestenfalls auf fünf Tage. Intervallfasten an fünf und „normal“ essen an zwei Tagen.


    Ein entscheidender Begriff und Teil des fastens ist RHYTHMUS. 


    Liegt der Fokus auf einem Tag in der Woche, dann bitte immer der gleiche. Sind es fünf Tage, dann immer die gleichen fünf. Der Körper braucht dringlicher denn je Rhythmus und Kontinuität. Bitte zieht erst nach sechs Wochen Bilanz und stellt Euch dann die Frage: Fällt mir das Fasten noch schwer? Ich wage zu behaupten die Antwort bereits zu kennen….


    In welchem Umfang Du es auch immer schaffst – Du darfst Dich FEIERN. Denn Du tust SO viel für Deine Gesundheit. Es ist ein Geschenk für Deinen wundervollen Körper, der Dich durch das Leben trägt.

  • Die Kraft der Speisen

    Die Kraft der Speisen

    Wenn man bedenkt, dass wir 3x am Tag Nahrung zu uns nehmen und das jeden Tag, dann ist diese Kraft, die Ernährung hat um uns zu verändern und um uns zu formen, enorm. Darf nicht genau diese gewaltige Kraft Motor sein für ein waches, aufmerksames und liebevolles Bewusstsein für unseren Körper? Und darf nicht genau das uns dazu bringen darauf zu achten WAS wir unserem Organismus zuführen?

    Was bedeutet denn nun gesunde Ernährung und wie lässt sich das umsetzen?

    „Esse nichts, was Deine Oma nicht als
    Nahrung erkannt hätte!“

    Ratgeber gibt es tausende und die Anstrengung sich durch alle zu kämpfen lässt uns nicht selten resignieren. Für alle „Resignierten“ habe ich jetzt eine gute Nachricht: So schwer ist das gar nicht. Es ist im Grunde sogar richtig einfach.


    Gesunde Ernährung heisst ganz bescheiden: Verzehre möglichst unverarbeitete Lebensmittel. Oder auch: „Esse nichts, was Deine Oma nicht als Nahrung erkannt hätte!“.


    Glaubt man der Werbung, dann sollten wir das Gegenteil tun. Die Milchschnitte verspricht die „Extra-Portion Milch“, mit einem „Nimm 2“ naschen wir gesunde Vitamine und der Actimel-Trinkjoghurt soll sogar die Abwehrkräfte aktivieren. Geniale Schachzüge der Werbeindustrie, die aber weniger an unserer Gesundheit, als vielmehr an steigenden Umsatzzahlen interessiert ist. Lassen wir uns also nicht von der Werbung verführen sondern erlauben uns in unserer Vision eine Nahrungsmittelindustrie, die auf eine absolut verführerische, ja geradezu begehrenswerte Weise eine Kartoffel, eine Aubergine, wenn nicht sogar einen Spitzkohl bewirbt. Träumen darf man….


    Was bietet uns denn die Realität? Die Natur? 

    Die Natur bietet uns ein so unfassbar vielfältiges und reichhaltiges Angebot an Obst-, Gemüse- und Getreidesorten, an Kräutern und Gewürzen, so dass unser Speiseplan unglaublich abwechslungsreich und schmackhaft gestaltet werden kann. Gesunde Ernährung ist absolut alltagstauglich. Und wie einfach das ist, habe ich auf zwei  Seiten zusammengestellt. Der Leitfaden ist HIER abrufbar. Darin zu finden ist kurz und übersichtlich, was unser Körper besonders gut verarbeiten kann, welchen Anteil basische und welchen Anteil saure Lebensmittel am Speiseplan haben können und was besser vermieden werden soll. Und es gilt: Esse, wenn Du hungrig bist und hör auf, wenn Du satt bist und DAS am besten pflanzlich, vollwertig und frisch.

    Mein Wunsch für das neue Jahr ist ein allumfassendes Bewusstsein für die heilende Kraft der Nahrung, die wir unserem Körper und damit uns und unserer Schaffenskraft zur Verfügung stellen dürfen.